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11.04.2019

Caritas gründet Bundesverband Hausnotruf mit

Die Leiterin des Caritas-HausNotRufs Mönchengladbach, Waltraud Grusemann, gehört dem Vorstand des jetzt in Berlin gegründeten „Bundesverbandes Hausnotruf e.V.“ an.

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Waltraud Grusemann (r.), die Leiterin des Caritas-HausNotRufs Mönchengladbach, wurde in Berlin in den sechsköpfigen Vorstand des Bundesverbandes Hausnotruf gewählt. Foto: Bundesverband Hausnotruf

Im Bundesverband haben sich 21 Anbieter von Hausnotruf-Leistungen zusammengeschlossen. Mitglieder des neugegründeten Verbandes sind Organisationen und Unternehmen, die entweder den Hausnotruf als Dienstleistung anbieten oder Hausnotrufzentralen betreiben. Der Verband repräsentiert über 90 % aller Dienstleister im Hausnotruf. Alle großen Hilfsorganisationen und auch viele private Anbieter sind Gründungsmitglieder.

Dazu gehört auch der Caritasverband Region Mönchengladbach, der eine der größten Caritas-Hausnotruf-Zentralen bundesweit betreibt. Sie steht an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. Inzwischen sind mehr als 10.000 Teilnehmer hier aufgeschaltet. Der Caritasverband Region Mönchengladbach ist Dienstleister für 18 andere Caritasverbände, die als Kooperationspartner die Zentrale in Mönchengladbach nutzen.

Der Hausnotruf ermöglicht älteren und pflegebedürftigen Menschen, länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben, indem er jederzeit Hilfe auf Knopfdruck garantiert. Im Notfall kann der Teilnehmer per Knopfdruck über einen als Halskette oder Armband getragenen Handsender eine Verbindung zur Hausnotruf-Zentrale herstellen. Deutschlandweit nutzen rund eine Million Menschen dieses Angebot.

Die Aufgaben des neuen Bundesverbandes fasst Waltraud Grusemann so zusammen: „Unser gemeinsames Ziel ist es, Qualitätsstandards für den Hausnotrufdienst weiter zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass politisch und gesellschaftlich beste Rahmenbedingungen geschaffen werden für einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu dieser wichtigen Unterstützungsleistung für ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige.“ Zudem werde sich der Verband dafür einsetzen, „dass der Hausnotruf allen Menschen zugänglich wird, die ihn brauchen, ohne Einschränkung“.

Der Hausnotruf wird von den Pflegekassen als Hilfsmittel anerkannt. Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit ist eine volle Kostenübernahme für die Basisabsicherung möglich. Auch können die Ausgaben für den Hausnotruf von der Steuer abgesetzt werden, denn er gilt als haushaltsnahe Dienstleistung.

Weitere Informationen erhalten Interessenten unter

Tel. 02161-8102-63

oder unter

caritas-mg.de/de/HausNotRuf-und-MobilNotRuf.htm.

 

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