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20.07.2018

Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber

„Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber“

Caritasverband: Zusatzleistungen für Mitarbeiter / Nachfrage steigt weiter

Auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2017 blickt der Caritasverband Region Mönchengladbach zurück. Die größte Herausforderung sehen der 1. Vorsitzende Dr. Christof Wellens und Geschäftsführer Frank Polixa darin, künftig geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2017

Auf ein erfolgreiches Jahr 2017 für den Caritasverband Region Mönchengladbach blicken Vorsitzender Dr. Christof Wellens (links) und Geschäftsführer Frank Polixa.

In kaum einer anderen Berufsgruppe dauert die Neubesetzung von Stellen so lange wie bei examinierten Altenpflegekräften. Im Schnitt vergeht bundesweit inzwischen fast ein halbes Jahr, bis eine Fachkraft für eine offene Stelle gefunden worden ist. Obwohl der Caritasverband in Mönchengladbach Ende 2017 mit 719 Mitarbeitern etwa so viele Beschäftigte hatte wie ein Jahr zuvor, stehen dahinter fast 14 Vollzeit-Stellen mehr. „Um der weiter steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, haben wir teilzeitbeschäftigten Mitarbeitern gezielt angeboten, ihre Arbeitszeit zu erhöhen“, berichtet Geschäftsführer Frank Polixa.

Gegen den Fachkräftemangel hat der Caritasverband zudem in den letzten Jahren die Ausbildung verstärkt. Derzeit erlernen 38 junge Menschen bei der Caritas ihren Beruf, die meisten davon in der Altenpflege. „Wir möchten die Zahl der Auszubildenden weiter steigern“, sagt Polixa. Nach ihrem Abschluss übernimmt der Verband die neuen Fachkräfte gerne in seinen Einrichtungen.

„Wir sind ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber, der ordentliche Gehälter zahlt, eine gute betriebliche Altersversorgung anbietet und viele zusätzliche Leistungen erbringt“, betont Polixa. Dazu gehören Angebote rund um die Gesundheit, wie etwa eine Beratungs-Sprechstunde bei großer beruflicher oder privater Belastung oder die Teilnahme am Firmenlauf Run & Fun.  Ebenfalls gerne genutzt werden vom Caritasverband bezuschusste „Zeitwertkonten“, mit denen Mitarbeiter ihre Lebensarbeitszeit flexibler gestalten können. Der Arbeitnehmer spart mit einem Teil seines Gehalts langfristig ein Guthaben an. Damit kann er sich später eine Zeit lang bezahlt freistellen lassen. Sowohl das Arbeitsverhältnis als auch der Sozialversicherungsschutz bleiben bestehen. Frank Polixa: „Als Caritas unterstützen wir Menschen in unserer Region, die Hilfe benötigen – und das können wir umso besser leisten, je wohler sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns fühlen.“

Das Wir-Gefühl sei auch durch das 100-jährige Jubiläum gestärkt worden, das der Caritasverband im letzten Jahr gefeiert hat, erklärt Vorsitzender Christof Wellens. Schwerpunkte der Arbeit bleiben die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sowie die Pflege und Betreuung alter Menschen. Wellens weist darauf hin, dass sich rund 300 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich beim Caritasverband engagieren: „Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter ergänzen sich, so dass wir Menschen in Not ganzheitlich helfen können.“ Beispielsweise stehen inzwischen rund 55 geschulte ehrenamtliche Hospizbegleiter schwerstkranken und sterbenden Menschen bei.

Der Caritasverband will dazu beitragen, dass Senioren auch bei zunehmender Hilfsbedürftigkeit in ihrem gewohnten Quartier bleiben und möglichst selbständig leben können. „Deshalb bündeln wir an mehreren Stellen in der Region unterschiedliche Betreuungsangebote, wie etwa das Service-Wohnen und die Tagespflege“, erläutern Christof Wellens und Frank Polixa. Immer gefragter sind der stark wachsende Hausnotruf und der Mobile Mahlzeitendienst. Zudem beschäftigt sich der Verband mit innovativen Betreuungsformen. So werden am Caritaszentrum in Holt demnächst zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz eröffnet.

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