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09.07.2018

In Führung gegangen

Regina Roick (Freiwilligen Zentrum) und Ulrike Schippers (Pflegeteam Süd) sind „in Führung“ gegangen. Die beiden Mitarbeiterinnen des Caritasverbandes Region Mönchengladbach gehören zu den 17 Absolventen der ersten berufsbegleitenden Fortbildung für junge Führungskräfte der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen.

„In Führung gehen“ lautete denn auch der Titel des 18-monatigen Programms zur Qualifizierung und Entwicklung von Fach- und Führungskräften. Zum Abschluss der Fortbildung im Bistum Aachen kamen die Absolventinnen und Absolventen, ihre Vorgesetzten, Mentoren und die Kooperationspartner kürzlich in der Abtei Rolduc in den Niederlanden zusammen. Frank Polixa, Geschäftsführer des Mönchengladbacher Verbandes, überreichte Regina Roick und Ulrike Schippers ihre Abschlusszertifikate. Als kleines Geschenk gab es für sie eine Klangschale, damit sie als Führungskräfte „immer den richtigen Ton treffen“. Zu den ersten Gratulanten gehörten die beiden Bereichsleiterinnen Manuela Jansen und Hildegard van de Braak.

Neue_Fuehrungskraefte_Caritas_Moenchengladbach

Ihre Zertifikate erhielten Regina Roick und Ulrike Schippers zum Abschluss der 18-monatigen Fortbildung „In Führung gehen“. Auf dem Foto von links: Frank Polixa, Manuela Jansen, Ulrike Schippers, Hildegard van de Braak, Regina Roick sowie Eveline Hensen und Georg Bronheim, die als Mentoren im Projekt mitarbeiteten.
 

Regina Roick leitet seit 2017 das Freiwilligen Zentrum des Mönchengladbacher Verbandes, Ulrike Schippers ist Leiterin des Pflegeteams Süd. Beteiligt waren auch zwei erfahrene Führungskräfte des Mönchengladbacher Verbandes: Eveline Hensen, Leiterin des Caritaszentrums Rheydt, und Georg Bronheim, Leiter des Caritas-Pflegedienstes, übernahmen die Aufgabe als Mentoren für Teilnehmer anderer Verbände.

Für das 2016 begonnene Projekt „In Führung gehen“ haben die vier regionalen Caritasverbände aus dem Kreis Düren, der Eifel, aus Krefeld und Mönchengladbach sowie der Caritasverband für das Bistum Aachen kooperiert. Zielgruppe waren zum einen Führungskräfte, die noch in der ersten Phase dieser Führungsaufgabe stehen, zum anderen Mitarbeitende, die über Leitungspotential und Talent verfügen, um als zukünftige Leitungskräfte zu fungieren. Vorbild für diese Fortbildung im Bistum Aachen war ein gleichnamiges Projekt, das sich bereits in der Caritas im Erzbistum Paderborn bewährt hat.

Mit den Absolventinnen und Absolventen kämen neue Kompetenzen und neues Wissen in den Verband, sagte Anja Nikles, Leiterin des Bereichs Theologische Grundlagen und Verbandsarbeit beim Caritasverband für das Bistum Aachen: „Sie werden künftig an Schnittstellen im Verband mitwirken.“ Es werde in der Caritas immer mehr auf Kooperation ankommen. In dem ersten Fortbildungskursus hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Kolleginnen und Kollegen, aber auch neue Teile des Verbandes kennengelernt. Aus solchen Bekanntschaften würden die künftigen Netzwerke der Führungskräfte von morgen. Dass sich das Konzept der Fortbildung offensichtlich bewährt habe zeige die Tatsache, so Nikles, dass der zweite Kursus doppelt so viele Teilnehmer habe wie der erste. Und die Zahl der Kooperationspartner habe sich erhöht.

Hans-Georg Liegener, Vorstand des Caritasverbandes für die Region Krefeld, sagte, in der Caritas gehe es nicht um Produkte, sondern um Dienstleistungen durch Menschen an Menschen. Daher sei Caritas Beziehungsarbeit. Dabei komme es wesentlich auf Haltung an und auf die Rückbesinnung auf den Auftrag des Evangeliums.

Gaby Hagmans, Caritasdirektorin in Frankfurt, zeigte sich beeindruckt von dem umfangreichen Fortbildungsprogramm, das die jungen Führungskräfte in den vergangenen eineinhalb Jahren absolviert haben. Sie beglückwünschte die Absolventen und die Veranstalter: „Sie haben in die Zukunft der verbandlichen Caritasarbeit investiert.“ Caritas sei erfahren im Wandel und erneuerungsfähig und verharre nicht nur in Bewährtem. An die Vorgesetzten der künftigen Führungskräfte gewandt sagte sie: „Bleiben Sie an den Themen dran, die Ihnen Ihre Führungskräfte melden.“ Und an die Führungskräfte von morgen gewandt sagte die Frankfurter Caritasdirektorin, sie sollten sich bewusst sein, dass Caritas Kirche sei und in der Verantwortung stehe, der Kirche von morgen ein Gesicht zu geben. Caritas sei die Zukunft der Kirche, weil sie sehr viele Menschen an wertorientierte Träger binde.

Für launige Zwischenrufe sorgte das Frauenkabarett Krefeld (FKK). Ute Lindemann-Degen und Helga Klingbeil-Weber als Lisbeth und Martha fragten sich, wer künftig bei der Caritas noch arbeiten werde, wenn demnächst alle in Führung gingen. Die Absolventinnen und Absolventen bedankten sich auf ihre Weise. Sie hatten ein Märchen geschrieben, in dem sie Rückblick hielten auf die vielen neuen Erfahrungen in der Fortbildung. Sie dankten den Mentoren, Dozenten und ihren Arbeitgebern. Das Märchen endete mit dem Satz: „Und die Moral von der Geschicht': Gehen Sie in Führung oder nicht.“

 

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