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27.09.2017

Von „Ambu-Man“ bis Sprach-Test

Insgesamt 10.000 Euro erhält der Caritasverband Region Mönchengladbach aus dem PS-Zweckertrag der Stadtsparkasse. Das Geld wird für Anschaffungen in fünf Einrichtungen des Verbandes verwendet.

Oliver Bähren und Mechtild Welters von der Stadtsparkasse Mönchengladbach übergaben die Zuwendung am Mittwoch im Frühförderzentrum des Caritasverbandes offiziell an Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa und die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen. „Dieses Geld ermöglicht Anschaffungen, die den von uns betreuten Menschen unmittelbar zugute kommen“, bedankte sich Polixa. Oliver Bähren wies darauf hin, dass die Sparkasse den Caritasverband schon seit vielen Jahren mit den Erlösen aus dem Verkauf der PS-Lose unterstütze. „Wir finden es besonders gut, dass sich die Caritas um Menschen vom Kleinkind bis zum Senior kümmert“, betonte er.

Der ambulante Caritas-Pflegedienst erhält einen „Ambu-Man“. An der lebensecht wirkenden Reanimations-Puppe „trainieren angehende ehrenamtliche Hospizbegleiter und Seniorenbegleiter sowie unsere hauptamtlichen Pflege-Mitarbeiter moderne Beatmungstechniken, damit sie in einem Notfall direkt reagieren können“, erläutert Georg Bronheim, Leiter des Caritas-Pflegedienstes. Der „Ambu-Man“ hat auch schon einen Namen: Gert.

Seit mehr als 45 Jahren unterstützt die Frühförderung des Caritasverbandes Familien mit Kindern von null bis sechs Jahren, die einen Förderbedarf aufgrund einer Entwicklungsverzögerung oder Behinderung haben. Besonders fasziniert sind die Kinder, wenn in der Frühförderung ein Spiegel eingesetzt wird. „Wenn sie ihre Gestik und Mimik betrachten, können sie sich selbst und die eigenen Gefühle kennen lernen und richtig wahrnehmen“, erläutert Katja Hauke vom Leitungsteam. Deshalb hat das Frühförderzentrum nun einen großen Klapp-Spiegel angeschafft, der an der Wand befestigt ist. Der Spiegel bietet den Kindern auch die Möglichkeit, großflächig mit Schaum zu „matschen“. So spüren sie ihre Hände und Finger besser – wichtig, damit sie später schreiben lernen.

Wie gut können Kinder mit Sprache umgehen und das Gehörte verarbeiten und behalten? Das kann der heilpädagogische Caritas-Kindergarten Am Kuhbaum nun mit einem neuen Sprachentwicklungs-Test herausfinden. „Die Ergebnisse dienen als Entscheidungshilfen, wenn es um die Feststellung des Therapiebedarfs geht“, erklärt Kita-Leiterin Ulrike Sauer. Das neue Test-Set wird für Drei- und Fünfjährige angeschafft. Im Caritas-Kindergarten werden 32 Kinder mit Entwicklungsverzögerung, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderung von 13 Mitarbeiterinnen betreut.

Regelmäßig treffen sich die Bewohner des Caritaszentrums Giesenkirchen zu ihren beliebten „Kinonachmittagen“. Die Filme können sie demnächst mit Hilfe eines neuen Beamers genießen. Das Caritaszentrum Neuwerk erhält aus dem PS-Zweckertragssparen einen Zuschuss, um einen neuen Kleintransporter anzuschaffen. Damit können beispielsweise Bewohner zum Arzt oder zu einem Besuch auf dem Friedhof gefahren werden.

 Bild Spendenübergabe

 Gruppenbild mit Gert, dem „Ambu-Man“ in der grünen Jacke: Insgesamt 10.000 Euro überbrachten Oliver Bähren (2.v.l.) und Mechtild Welters (stehend 4.v.l.) von der Stadtsparkasse Mönchengladbach an Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa (sitzend Mitte) und die Einrichtungsleiterinnen und -leiter des Caritasverbandes.

 

 

 

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