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30.08.2019

-Vorbildlich, was die Caritas hier macht-

Dr. Günter Krings war beeindruckt, als er jetzt im Rahmen seiner Sommertour das erweiterte Caritaszentrum Holt besuchte: „Das ist eine tolle Einrichtung mit vielfältigen Angeboten rund um die Pflege älterer Menschen“, sagte der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete (CDU).

„Wir haben in den vergangenen anderthalb Jahren aus drei Einrichtungen für ältere Menschen sechs gemacht“, erläuterte Dr. Christof Wellens, Vorsitzender des Caritasverbandes Region Mönchengladbach, dem Abgeordneten. Bis vor einiger Zeit bestand das Caritaszentrum in Hehnerholt aus dem Pflegewohnhaus mit 115 Plätzen und der Kurzzeitpflege. Hinzu kamen 36 Sozialwohnungen für Senioren.

„Im Zuge unseres Projektes haben wir die Wohnungen energetisch saniert, die Kurzzeitpflege umgestaltet und zusätzlich eine Tagespflege, zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften und 19 Service-Wohnungen für ältere Menschen errichtet“, sagte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa. Die ersten Wohnungen werden gerade bezogen. „Die meisten Mieter kommen aus Holt. Diesen Menschen können wir auch bei steigendem Unterstützungsbedarf individuelle Lösungen im Quartier anbieten“, so Sabine Ritter, Leiterin des Caritaszentrums.

Dr._Günter_Krings_im_Caritaszentrum_Holt

In der ambulant betreuten Wohngemeinschaft leistete Günter Krings den Mietern beim „Mensch-ärgere-dich-nicht“ Gesellschaft. Auf dem Foto von links: Helmut Irrgang, Helene Karlstedt, Christof Wellens, Günter Krings, Betreuungskraft Sandra Jacobs, Frank Polixa, Karl-Heinz Irrgang.
Foto: Caritasverband

 

Was professionelle Pflege leisten kann, erfuhr Günter Krings in der Kurzzeitpflege. Leiterin Margrit Mixdorf erzählte von einem Gast, der immobil war und seit Jahren zu Hause im Bett gelegen hatte. „Nach vier Wochen bei uns ist der Mann am Rollator hinausgegangen, inzwischen läuft er wieder“, sagte Mixdorf. Erfolge lernte der

CDU-Politiker auch in der Tagespflege kennen. „Wir wollen durch Gedächtnistraining und Bewegung die Ressourcen der Senioren fördern. Viele unserer demenziell veränderten Gäste haben wieder angefangen zu sprechen“, sagte die stellvertretende Leiterin Charlotte Zimmermann.

Ein besonders innovatives Angebot sind die beiden ambulant betreuten Wohngemeinschaften. In der ersten Wohngemeinschaft sind derzeit acht von zehn Plätzen belegt, die zweite mit weiteren neun Plätzen geht Anfang Oktober an den Start. Jeder Mieter hat sein eigenes Zimmer mit Bad. Wohnzimmer und Küche werden von allen genutzt. „Morgens kommt der Pflegedienst, rund um die Uhr ist eine Betreuungskraft da“, berichtete Koordinatorin Irene Blaeser. Alle Mieter in den Wohngemeinschaften benötigen einen Wohnberechtigungsschein.

Der Caritasverband bemühe sich, neben frei finanzierten Wohnungen auch möglichst viel öffentlich geförderten Wohnraum zu schaffen, sagten Christof Wellens und Frank Polixa. Wirtschaftlich sei das nicht, da die Zweckbindung an den sozialen Wohnungsbau mit einer Anfangsmiete von 5,25 Euro pro Quadratmeter für 20 Jahre festgeschrieben sei. Hinzu komme ein „echt gruseliger“ bürokratischer Aufwand. „Wir machen das aus Überzeugung, nicht aus wirtschaftlichen Überlegungen“, stellten Wellens und Polixa klar. Sie baten Günter Krings, sich für eine Änderung der Bestimmungen einzusetzen.

Der Bundestagsabgeordnete zollte dem Caritasverband große Anerkennung: „Es ist gut, dass die Caritas die bürokratischen und finanziellen Hürden in Angriff nimmt, und es ist wichtig, dass der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen schafft“, sagte er. Die Angebote der Caritas kämen älteren Menschen unmittelbar zugute: „Ich habe hier nicht nur gute Pflege gesehen, sondern vielfältige Angebote zu einem selbstbestimmten Leben“, betonte Günter Krings.

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